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"Alles von vorn!" Die Renaissance des Vergessens in dem "Familienbuch" Wir Kinder von früher (Lothar Quinkenstein)

 

Auszug (Einleitung):

Das 2011 erschienene Buch Wir Kinder von früher verdient insofern Beachtung, als es explizit einen Beitrag leisten möchte zu einer ,deutschen‘ Memoria und unter eben diesem Aspekt auch rezipiert wurde. Seine Wirkung ergibt sich aus dem Zusammenspiel der beiden Medien Fotografie und Text, die Authentisches und Fiktives miteinander verschränken: Die (Schwarzweiß-)Fotografien Karl Heinz Mais (1920–1964) entstanden in den ersten Nachkriegsjahren, die Geschichten dazu schrieb der Kinder- und Jugendbuchautor und Übersetzer Herbert Günther (*1947) zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Texte ordnen die Fotografien zu einer Ich-Erzählung, die mit der Kontinuität zweier Orte (der fiktiven Leipziger „Henriettenstraße“ und des gleichfalls fiktiven Dorfes „Bockeloh“) sowie mit mehrfach wiederkehrenden Personen (z.B. Oma Rosa und Opa Julius) einen vertrauten Mikrokosmos - eine Heimat - schafft.

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