„Alle große Literatur ist Kinderliteratur!“ — Ganz so weit wie Jochen Hörisch wollen wir von interjuli dann doch nicht gehen. Wir glauben aber, dass der Forschung an Kinder- und Jugendliteratur ein größerer Platz im Wissenschaftsbetrieb gebührt. Und da es dafür noch keinen Raum gibt, wollen wir mit unserer Zeitschrift einen Anfang wagen: Ambitionierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, ihre Forschung zu publizieren, und dem an Kinder- und Jugendliteratur interessierten Publikum die Möglichkeit, an neuer Forschung und Wissen teilzuhaben.

Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von interjuli leben den Brückenschlag zwischen dem Interesse an literaturwissenschaftlicher Forschung und dem Interesse an Kindern und Jugendlichen selbst: Als Bildungsreferentinnen und pädagogische Begleiter in der Kinder- und Jugendarbeit, als Lehrerinnen und Eltern, aber dabei eben auch gleichzeitig als Anglistinnen, Germanisten und Romanistinnen ist uns die wissenschaftliche Verbindung der beiden Bereiche Handlungsauftrag.



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